1942

In den 1930er-Jahren entstand oberhalb des Klotzenhofs ein regionaler Treffpunkt für den aufkommenden Segelflugsport. Erste Flugversuche und Schulungen fanden in der umliegenden Hügellandschaft statt und zogen Interessierte aus der Umgebung an. Aus dieser frühen Nutzung entwickelte sich eine kleine Fliegerschule, deren Vereinsgebäude 1942 errichtet wurde. Dieses Gebäude ist heute der Waldhof und erinnert an die luftfahrtgeschichtlichen Anfänge des Standorts.

1950er 

Nach dem Zweiten Weltkrieg fand das ehemalige Segelfliegerheim am Klotzenhof eine neue Bestimmung: Mit seiner ruhigen Lage bot es ideale Voraussetzungen für die Erholung junger Menschen. In den 1950er-Jahren wurde das Gebäude vom bayerischen Landesverband der Arbeiterwohlfahrt erworben und zu einem Kinder- und Jugendheim umgestaltet. Über viele Jahrzehnte hinweg verbrachten dort verschiedene Gruppen erlebnisreiche Wochen in der Natur – mit Ausflügen in den Spessart und gemeinsamen Aktivitäten in der Umgebung.

Bis 2023

In den späten 1980er-Jahren zeigte sich, dass das Gebäude in die Jahre gekommen war. 1995 wurde es daher durch die Trägergemeinschaft Klotzenhof neu konzipiert und zu einem barrierefreien Selbstversorgerhaus für Kinder- und Jugendgruppen umgebaut. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Haus zu einem lebendigen Ort für Freizeitangebote, Umweltpädagogik und kreative Projekte.
Ab 2004 war das Anwesen im Besitz des AWO-Kreisverbands, der dort 2014 auch seine Geschäftsstelle einrichtete.

Heute

Im Jahr 2023 wurde das Haus unter dem Namen „Waldhof“ neu belebt. Die neue Ausrichtung greift die historische Prägung des Ortes auf und entwickelt sie weiter – als Ort des Rückzugs und der Erholung.